Sacha Friederich im Interview mit Dr. Andili Maimaite Kerimu!
Was Du Heute tust, entscheidet wie Deine Gesundheit von Morgen aussieht!
Sacha Friederich / Inhaber High Care Center
Ja, ich möchte gerne einen Termin für eine Massage
Dr. Andili Maimaite Kerimu / Akupunkteur
Ja, ich möchte gerne einen Termin für Akupunktur
Sacha: Andili schön, dass Du bei uns im High Care Center bist. Könntest Du bitte den Lesern und Leserinnen einmal kurz erklären wie es dazu gekommen ist?
Andili: Vielen Dank Sacha, dass freut mich sehr. Nun, wir haben uns an einer Weiterbildung für Wirbelsäulenbehandlungen in der Nähe von Österreich kennengelernt. Wir sind dann sehr schnell einmal ins Gespräch gekommen. Und neugierig wie Sacha ist, wollte er wissen, von wo ich komme, was ich so mache und wie denn meine Pläne für die Zukunft noch aussehen würden. Wir redeten über Gott und die Welt, hatten eine lockere, bereichernde Athmosphäre, mochten uns auf Anhieb gut. Wir merkten beide sehr schnell, dass eine Zusammenarbeit gut funktionieren würde und wir gemeinsam sehr viel Gutes für unsere Kundschaft bewirken können.
Sacha: Hast Du Dich gut eingelebt hier im High Care Center? Wie gefällt es Dir bei uns?
Andili: Die Stimmung in Deinem Center, Sacha, ist einfach toll! Das ganze Team geht sehr herzlich und professionell mit der Kundschaft um. Die Zusammenarbeit untereinander ist sehr motivierend, Du bist ein sehr lösungsorientierter Mensch und lässt mir viel Freiraum um mich in meiner Arbeit und als Mensch ganz entfalten zu können. Ich habe wirklich tolle neue Freunde und Arbeitskollegen in Euch gefunden. Eure Hilfsbereitschaft begeistert mich zutiefst.
Sacha: Andili, Du bist ein ruhiger, ausgeglichener Mensch, wie machst Du das, hast Du uns vielleicht ein Geheimrezept dazu?
Andili: Nun, als Naturheilpraktiker ist es mir wichtig, eine „stabile Stimmung“ zu haben. Während meiner Studienzeit in China, hatte ich immer sehr gute Lehrmeister, die mich verschiedenste Entspannungstechniken lehrten. Dazu gehörten Atem-/ Entspannungsübungen und dem Schattenboxen Tai Ji. Selbstverständlich und für mich sehr wichtig, das Erkennen und Lösen von selbstschädigenden, negativen Denkweisen und Programmen, die Verspannungen, Schmerzen und Krankheit verursachen können.
Sacha: Du hast doch sicher noch Familie und Freunde in Uigurien, was machen die denn so?
Andili: Meine gesamte Familie lebt in der uigurischen Hauptstadt Ürümchi. Dort habe ich wie auch meine Mutter Medizin studiert. Meine Mutter war Ärztin und mein Vater arbeitete als Förster.
Sacha: Gibt es bei Euch auch Berge?
Andili: Ja, die gibt es und wie! Zum Beispiel das über 2000 Kilometer lange „Altai-Gebirge“, das bis nach Sibirien reicht. In den dünn besiedelten Bergen an der Grenze zu Kasachstan, China und der Mongolei leben bis heute Bären, Schneeleoparden und andere Wildtiere.
Sacha: … und wie hoch ist der Höchste?
Andili: Das weltberühmte „Pamir-Gebirge “ mit seinen höchsten Bergen bis zu 7500 Metern.
Sacha: Wie weit ist eigentlich der Tibet von Uigurien?
Andili: Uigurien und Tibet sind Nachbarländer.
Sacha: Pflegt man auch einen Kontakt zum Tibet?
Andili: Ja! Seit jeher hat man sehr gute Kontakte mit dem Tibet und dem Dalai Lama gepflegt und noch viel mehr, seit der chinesischen Besatzung. Die Beziehungen sind noch viel enger geworden, da beide Völker unter einer starken chinesischen Unterdrückung leiden, was auch bei der Vergabe der politischen Rechte und Arbeitsplätze Nachteile mit sich bringt. Uiguren gibt es noch ca. 2000, in Europa, wobei 50 in der Schweiz leben.
Sacha: Hast Du den Dalai Lama eigentlich auch einmal persönlich getroffen?
Andili: Der Dalai Lama ist für uns eine sehr wichtige Persönlichkeit, da er sich auch für unsere Anliegen in Osttürkistan stark macht. Ich selbst habe ihn noch nicht persönlich kennengelernt, pflege jedoch regen Kontakt mit der tibetanischen Gemeinschaft in der Schweiz.
Sacha: Andili, Du bist nun seit 6 Jahren in der Schweiz, wie gefällt es Dir hier?
Andili: Die Menschen in dieser demokratischen Schweiz, haben sehr viel Freiheit. Das ist schon sehr beeindruckend und ungewohnt für mich. Es ist ein wunderschönes, gut funktionierendes Land. Ich staune über diese Sauberkeit und Ordnung hier. Die Menschen sind sehr hilfsbereit, gebildet und kultiviert. Für mich gilt mein uigurisches Sprichwort: „Wo Du lebst, ist Deine Heimat, auf dem Boden dem Du stehst, bist Du verantwortlich“.
Sacha: Du sprichst ja recht viele Sprachen, was hast du schon wieder alles im Repertoire?
Andili: Also, ich spreche Kasachisch, Usbekisch, Kirgisisch, Uigurisch, Türkisch, Chinesisch, Deutsch und fange jetzt gerade noch mit Englisch an.
Sacha: Ich staune über Deine hervorragenden Deutschkenntnisse! Bist Du ein kleines Sprachgenie?
Andili: Nein, überhaupt nicht. Es braucht lediglich das Interesse und eine gewisse Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Vor allem in dem Land, das man sich ausgesucht hat um alt zu werden, ja da finde ich, sollte die Sprache schon an erster Stelle stehen.
Buchen Sie einen Termin bei Andili Maimaite Kerimu unter Telefon 062 896 21 71 oder info@highcare.ch
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