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Schottland

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Wenn Deine Füsse beginnen ein Wörtchen mitzureden!

Geplant waren zwei Wochen Schottland, zu Fuss! Da ich für die Organisation dieser Reise keine Zeit hatte, hat das meine Freundin Diana in die Hand genommen und von A bis Z alles geplant, gebucht und organisiert.

Diana hat sich sicher schon sechs Monate im Voraus über alles Informiert. Wusste über alles Bescheid, hat die benötigten Wanderkarten bestellt und sich bestens vorbereitet. Typisch Diana, wenn es ums organisieren geht, perfekt wie immer... ja sonst natürlich auch :-)

 

Wo gehen wir schon wieder genau hin?

Das einzige was ich mitbekam war, dass wir für zwei Wochen nach Schottland gehen den „West-Highland“ und den „Great Glen Way“ nahtlos abwandern werden. So um die 270 Kilometer, von Glasgow nach Inverness in vierzehn Tagen.

 

Route zu Fuss „West Highlandway & Great Glen Way

Schottland

 

Natürlich wie gewohnt mit Sack und Pack, Zelt, Kocher, Schlafsack,  genau zwanzig Kilogramm am Rücken.

 

Tag eins

Start in Glasgow (Milngavie) wir machten wir ca. 15 Km und übernachteten in unserem „North Face Westwind“ Zelt auf einer kleinen Wiese auf dem Gelände eines Bauernhofes (offizieller Campingplatz).

... erste Anzeichen von Fuss-Schmerzen...! “Schmerzen??? am ersten Tag schon?“  Fragte ich mich. „Komisch“!

 

Ich hatte nach unserer letztjährigen Wanderung in Island 190 Kilometer abgespult und mehr Gewicht am Rücken gehabt und „fusstechnisch“ rein gar nichts eingefangen, was wirklich problematisch gewesen sein könnte. Na gut, so soll es sein, es ist ja erst der erste Tag. Und am ersten Tag hat man ja fast immer Schmerzen.

 

Tag zwei

Frühmorgens marschieren wir durch eine wundersame Gegend, ich bin faziniert von der Schönheit Schottlands... aber „verreckti Sach“ mein Fuss beginnt jetzt wirklich bedenklich an zu schmerzen. Nach einer Stunde Marsch sitzen wir schon wieder in einem Café und beraten über meinen Fuss. Ich habe offenbar irgend eine Entzündung an einer Sehne eingefangen.

 

... wenn es Flucht und tut ...!

Wir ziehen es noch 12 Kilometer weiter, bis nach Balmaha. Einem kleinen Dörfchen mit schönem Camping am See „Loch Lomond“. Ich muss sagen wirklich wunderschön. Zu erst geht es jedoch über einen sanft ansteigenden Hügelzug, einer Krete entlang weiter, bis es dann nach langem wieder steil hinunter führt.

Juhui, mein Fuss juchzt vor Freude... er darf hinunter wandern. Sogar Steil hinunter , „so eine Schei..e“!!! Es flucht und tut in mir drin! Die schöne Natur und diese geniale Aussicht, können mich mal.

 

... Erste Gedanken von: „Du, wenn das so weitergeht, miete ich ein Auto“. Das passt überhaupt gar nicht zu mir. Wenn solche Gedanken aufkommen, dann ist bei mir wirklich nicht mehr gut. Ohne richtig zu humpeln, ging gar nichts mehr. Wenn ich Diana so anschaute... wenn Sie mich anschaute, hatte ich irgendwie das Gefühl, Sie fände das noch witzig mich so zu sehen. Gesagt hat sie nichts, ich glaube sie hat sich innerlich halb kapputt gelacht. Heimlifeisser!!! (Hat sie mir sechs Wochen nach der Reise bestätigt und wirklich laut herausgelacht)!

 

... wenn Fuss „Gaga“!

Auf dem Camping Balmaha wird ein Tag Rast eingeschaltet! Ich war total müde! Mal schauen wie sich die Entzündung entwickelt. Mein Fuss war auch nach einem Tag noch „gaga“... sogar noch nach fast sieben Tagen.

 

„Glücklich ist, wer flexibel sein darf“... wir dürfen zum Glück!

Kurzum, beschlossen wir am Tag drei, ein Auto zu mieten und Schottland so zu bereisen und zu endecken. Wir fuhren noch am selben Tag mit dem Zug nach Glasgow zurück und mit dem Auto wieder auf den Camping... verschwitzt zurück!

 

Abenteuerlich: Autofahren in Schottland!

Linksfahren und rechts sitzen, da musst Du einmal (ein paarmal) tief durchatmen und einfach genau zielen... so ungefähr hab ich das gemacht, zielen und es kommt gut. Wie ein Depp, der das erste Mal Auto fährt, genau so bin ich mir vorgekommen.

 

Die ersten zwei Auto-Tage waren so ziemlich abenteuerlich. Nicht nur für mich! Die liebe Diana war durch meine halsbrecherische Art zu fahren so gestresst, dass sie sich überall festzukrallen versuchte, wo sie nur konnte und ständig das Bremspedal drückte, obwohl sie auf ihrer Beifahrerseite gar keins hatte. Hat sie aus diesem Grunde vielleicht nichts an Gewicht zugelegt, trotz der Tonnenweise „french fries“ und „coke“?

Das Beste:  Die Autovermietung befindet sich im Herzen von Glasgow. Das heisst Du sitzt in Mitten vom grössten Verkehr. Das war fahren, fast wie von null auf Hundert.

 

Gefahrene Strecke mit Auto
(9 Tage 1900 Km)

Schottlandroute

 

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