Vorbereitung
Furten was das Zeug hält…
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Mit den Vorbereitungen unserer Island Trekking Reise, begannen wir zirka sechs Monate im voraus. Grundsächlich informierten wir uns über das Internet und studierten mehrere Erfahrungsberichte.
Wichtig war uns dabei, Erfahrungsberichte von verschiedenen Trekkern zu lesen, die alle die selbe Route machten. Das war für unsere Vorbereitung sehr nützlich. Auch merkten wir, das das jeweilige Niveau und die Erfahrungen derjenigen, die etwas niederschreiben, in der Regel total unterschiedlich waren.
Wenn da einer schrieb,: „ist alles völlig locker gewesen, no problem“ tönte es eventuell von anderen: „es war das grösste Abenteuer, das wir je erlebt haben“!
Also, wenn Sie vor haben mehrere Tage, weg von der Zivilisation in Island zu trekken, dann informieren sich sich gut! Es gibt sehr gute Quellen, die ich ihnen später erläutern werde. Es gibt einige Dinge die man einfach wissen sollte.
Ausrüstung
Gute Ausrüstung ist nicht gerade günstig und eigentlich schon meistens auch das teuerste der gesamten Islandreise. Seien also sie genügend vorsichtig bei Ihrer Jagd nach den absolut besten Materialien.Trotzdem, eine einfache Regenjacke genügt auf einer Trekkingreise im isländischen Hochland bei Weitem nicht.
Kaufen Sie Ihre Materialien in einem Fachgeschäft für Outdoorausrüstungen. Das Wichtigste ist, dass Sie die bestmögliche Beratung bekommen.
Kleidung
Unsere äusserste Schicht war GoreTex. Darunter hatten wir Materialien, die schnell trocknen. Auch die Unterhosen finden sie in einem Fachgeschäft. Kleidung die notfalls auch am Körper trocknet (Keine Baumwolle oder Wolle). Ein zweiter Satz Kleidung war wasserdicht im Rucksack verpackt (auch ein zweiter Fleece)!
Zelt:
Sollte klein und gewichtsparend sein. Jedoch niemals auf Kosten der Sturm- und Regenfestigkeit! Das Gepäck sollte im Zelt verstaubar sein, mindestens in der Apsis (kleine Zeltnische dem Überzelt) und bei tagelangem Regen im Zelt kochen zu können. Island ist ein rauhes Land, vor allem sein Boden, also, stabile Heringe gehören mit ins Gepäck! Ich meine wirklich stabil...
Kocher:
Da ich schon jahrelang einen superkleinen Kocher, der mit Reinbenzin optimal brennt und mich noch nie im Stich gelassen hat, kam der auf die Island Reise mit.
Nur, wenn es in Island einmal so richtig „schüttet“, sprich regnet, kommst du nicht drum herum in deinem Zelt zu kochen und diese Art der Kocher musst du zuerst vorheizen, bevor du diesen in Betrieb nehmen kannst.
Oftmals ist dieses Manöver mit einer kleineren Stichflamme verbunden. Ist draussen überhaupt kein Problem. Dein Zelt ist, wenn es um Flammen geht, jedoch gnadenlos und verzeiht dir nicht die kleinste Unachtsamkeit, nicht den kleinsten Fehler.
Viele Trekker (auch ganz Erfahrene) verzichten auf Benzin und nehmen stattdessen einen Gaskocher mit um so ohne Stress in Ihrem Zelt zu kochen.
Wanderschuhe:
Lederschuhe. Innen ein Textilfutter und mittendrinn eine GoreTex Membrane. Da das Hochland in Island unwegsam und rauh (Lava) ist, macht es ein Schuh maximal 600 Kilometer. Danach wird er “pensioniert“.
Kriterium Nummer eins, ist die individuelle Passform.
Schlafsack:
Wir waren ob nass, kalt, warm mit Kunstfaser unterwegs. So bleibt wenigstens dein Schlafplatz trocken. Und wir waren immer sehr zufrieden damit.
Lampe/Licht:
Braucht es in Island bis Ende Juli nicht. Wenn du auf der Suche nach „Nacht“ bist, ist Island nichts für dich! Erst ab Mitte August wird es kurz mal dunkel.
Thema Rucksackgewicht:
Lange Zeit hielt ich überhaupt nichts von „Gewichtsfetischismus“. Im Jahr 2006 waren es dann gute 25 Kilogramm, die ich rumschleppte und bekam es teilweise an den Schultern auch so richtig zu spüren.
Wobei ich bei der nächsten grossen Reise (Ellesmere Island), jedes überschüssige Gramm abzählen und „rauskicken“ werde...
